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Qualitätssicherung

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Qualitätssicherungsmaßnahmen

Die Schulinspektion sichert durch eine Vielzahl eigener Qualitätssicherungsmaßnahmen und entsprechend ausgebildetes wissenschaftliches Personal der Abteilung „Empirische Fundierung der Schulentwicklung und Qualitätssicherung der Evaluation“ in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern einen hohen Standard für

  • Grundlagen,
  • Verfahren und Methoden,
  • die eingesetzten Instrumente und
  • die Professionalität der in der Schulinspektion tätigen Personen.

Qualitätssicherung der Grundlagen

An der Entstehung und kontinuierlichen Weiterentwicklung des  Hessischen Referenzrahmens Schulqualität  waren und sind neben pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlreiche renommierte Bildungswissenschaftler beteiligt, die den Orientierungsrahmen regelmäßig auf den Prüfstand stellen.

Qualitätssicherung der Verfahren und Methoden

Im Hinblick auf die Methoden und Verfahren vergewissert sich die Schulinspektion stetig ihrer Akzeptanz und Nützlichkeit durch ein online eingeholtes Feedback von Schulleitungen, Lehrkräften und Schulaufsichtsbeamtinnen und -beamten. Darüber hinaus lädt das Inspektorat regelmäßig Verbandsvertretungen hessischer Schulleitungen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler zu Austauschrunden ein, um über Bestandteile und Modifikationen des Schulinspektionsverfahrens zu beraten.

In Vorbereitung auf die zweite Schulinspektion wurden (in getrennten Veranstaltungen) mit Schulleiterinnen und Schulleitern, Eltern und Schülerinnen und Schülern, Verbänden und Staatlichen Schulämtern Hearings durchgeführt, in denen die verschiedenen Interessengruppen gemeinsam mit der Steuergruppe Möglichkeiten der Konzeptoptimierung erarbeitet haben.

Im Rahmen länderübergreifender Kooperationsvereinbarungen mit einigen anderen Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hamburg) und dem europäischen Ausland (Niederlande) werden einzelne Inspektionsteams von Kolleginnen und Kollegen der genannten Länder bei Inspektionen begleitet. Auch hessische Inspektorinnen und Inspektoren nehmen an Schulinspektionen in den anderen (Bundes-) Ländern teil. Die im Anschluss daran verfassten Feedback-Berichte nehmen Stellung zum Verfahren, zu den verwendeten Instrumenten sowie zur Professionalität der Inspektionsteams und bieten Anhaltspunkte im Hinblick auf die Weiterentwicklung von Verfahren und Werkzeugen bei allen Beteiligten.

Qualitätssicherung der Instrumente

Eine Reihe von kontinuierlichen Maßnahmen zur Qualitätserhaltung und -steigerung sowie externe wissenschaftliche Expertisen werden für die Weiterentwicklung der Instrumente genutzt.

Das Inspektorat bietet beispielsweise allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Onlinebefragung die Möglichkeit, kritische Rückmeldungen zur Befragung per E-Mail zu äußern, die mit Klärungen und weiteren Informationen persönlich beantwortet werden. Die Sammlung der Anmerkungen wird systematisiert und fließt in Überarbeitungen der Onlinebefragungen ein.

Die Übereinstimmung des Wertungsverhaltens (Inter-Rater-Reliabilität) der Inspektorinnen und Inspektoren bei der Unterrichtsbeobachtung wird in regelmäßigen Trainingsphasen an Hand der gemeinsamen Einschätzung von Unterrichtsvideosequenzen gesichert.

Qualitätssicherung der Personen

Die Qualifizierung zur Schulinspektorin bzw. zum Schulinspektor umfasst nach erfolgreich absolviertem Assessmentverfahren der Bewerberinnen und Bewerber eine dreimonatige Ausbildungsphase im Landesschulamt unter Einbeziehung externer Experten, die in die theoretischen und methodischen Grundlagen einführt, Verfahrensbestandteile der Schulinspektion wie Interviewführung und Unterrichtsbeobachtung trainiert und über ein Mentorenkonzept praktische Erfahrungen systematisch einbindet.

Darüber hinaus werden regelmäßig Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Politik zu den Dienstversammlungen und Klausuren des Inspektorats eingeladen, um die Schulinspektorinnen und -inspektoren über aktuelle Entwicklungen zu informieren.

Im Inspektorat ist eine Feedbackkultur eingeführt, die sicherstellt, dass jede Schulinspektorin, jeder Schulinspektor regelmäßig eine Rückmeldung zur Qualität ihrer / seiner Arbeit erhält. Die planvolle Organisation des Inspektionsbesuchs, Interviewführung, Unterrichtsbeobachtung sowie die Berichtslegung sind Gegenstände der gegenseitigen Reflexion. Jährliche Portfoliogespräche zur Professionalität der Inspektorinnen und Inspektoren ergänzen die Qualitätssicherungsmaßnahmen in Bezug auf die Kompetenzentwicklung der Personen.

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