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Fragebögen und Auswertungshilfen

„Evaluation ist nicht als Schlusspunkt einer Reise zu verstehen, sondern als Reisebegleitung.“ (H. G. Rolff)

 

Der Hessische Referenzrahmen Schulqualität benennt in einer idealtypischen Sichtweise die Zielperspektiven – und damit den „Optimalfall“ – von Schulqualität. Da es diesen Optimalfall in der Praxis kaum gibt, kann es nur darum gehen, diesen Zielsetzungen so nahe wie möglich zu kommen. Schulqualität bemisst sich letztendlich daran, wie es in der Schule gelingt, vor dem Hintergrund der jeweiligen Situation möglichst gute Ergebnisse bezogen auf die verschiedenen Zielsetzungen zu erzielen.

In der Diskussion um Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung nimmt Evaluation eine zentrale Rolle ein. Zum einen dient sie dazu, die Qualität schulischer Prozesse und Ergebnisse zu erkennen mit dem Ziel, diese zu verbessern. Zum anderen hat sie eine Steuerungsfunktion, denn Schulentwicklungsvorhaben  müssen in angemessenen Zeitabständen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

Evaluation erfüllt folglich unterschiedliche Aufgaben: In der Planungsphase dient sie zur Bestandsaufnahme, denn nur auf der Grundlage einer genauen Beschreibung des Ist-Standes ist es möglich, die richtigen Konsequenzen zu ziehen und weitere Handlungsschritte zu vereinbaren. Während der Durchführung einer Maßnahme kann sie als „Orientierung unterwegs“ genutzt werden, die aufzeigt, inwieweit sich der Prozess noch an den vorgegebenen Zielen orientiert oder aber deutlich macht, dass eine Umsteuerung notwendig ist. Am Ende eines Prozesses lässt sich anhand einer Bilanzierung feststellen, ob die Ziele erreicht wurden und die gewünschten Wirkungen eingetreten sind.

So gesehen ist Evaluation ein unverzichtbarer Bestandteil schulischer Qualitätsentwicklung. Sie erfüllt allerdings nur dann die Funktion einer „pädagogischen Qualitätskontrolle“, wenn sie in einen systematischen und kontinuierlichen Verständigungsprozess zwischen den an der Schule beteiligten Personen(-gruppen) eingebunden ist.

Die Erarbeitung eines schulbezogenen Evaluationskonzeptes ist die Aufgabe jeder einzelnen Schule. Da die Schulen in ihrer Individualität recht unterschiedlich sind, werden sie auf ihre jeweilige Situation bezogene Schulprogramme und entsprechende Evaluationsstrategien entwickeln (müssen). Um sie in dieser Arbeit zu unterstützen, bietet das Institut für Qualitätsentwicklung auf der Grundlage des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität Verfahren und Instrumente an, die eine systematische Auseinandersetzung mit der Qualität der schulischen und unterrichtlichen Arbeit ermöglichen.

Für eine erfolgreiche Befragung kann der folgende Verfahrensablauf als Orientierung dienen. Nähere Erläuterungen dazu bietet der Text: 

Schulische Arbeitsprozesse mit Evaluation erfolgreich gestalten (PDF, 86 KB) 

5 Evaluationsschritte

 

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Kontakt

Organisationsbüro Schulevaluation 
Tel.: 0611 8803-9806 
E-Mail: schulevaluation.la@kultus.hessen.de

Publikationen

Veröffentlichungen und Arbeitsmaterialien zum Hessischen Referenzrahmen Schulqualität (HRS) finden Sie im Gesamtkatalog des Kultusressorts