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Qualitätssicherung

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Qualitätssicherung durch Akkreditierung

Der Erfolg der Bildungspolitik wird daran gemessen werden, ob sie die Zukunft unserer Kinder sichert und damit die jungen Menschen bestmöglich auf die Erfordernisse der Berufswelt vorbereitet und zu einer verantwortungsbewussten und demokratischen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben befähigt. Damit Schulen diesem ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag nachkommen können, müssen die Lehrkräfte kontinuierlich ihre Professionalität über die Teilnahme an Fortbildungen erhalten und erweitern. Dabei müssen sich Schulen und Lehrkräfte darauf verlassen können, dass die Angebote und Anbieter für ihre Fortbildungen den gesetzten Standards genügen und damit die Bedingungen für einen gelingenden Lernprozess gegeben sind.

In diesem Kontext ist es die zentrale Aufgabe der Akkreditierung im Bereich der Lehrerfortbildung, für einen stetigen, auf die fachlichen wie systemischen Kompetenzen zielenden Professionalisierungsprozess der Lehrkräfte und damit für die Qualitätssicherung und -entwicklung von Schule und Unterricht das passende Angebot zur Auswahl bereitzustellen.

Dieses Angebot wird für Lehrkräfte und Schulen in einem Anbieter- und in einem Veranstaltungskatalog online transparent gemacht. Der damit verbundene Wettbewerb unter den Anbietern wirkt auf die Qualität des Fortbildungsangebots positiv ein. Und die vorgegebenen Standards, die Anbieter und Angebote für die Akkreditierung erfüllen müssen, entwickeln zusätzlich die Qualität der Fortbildung.

Weil die Anbieter die Teilnehmerzahlen an die Akkreditierung zurückmelden, liegen umfassende und strukturierte Daten zu wesentlichen Bereichen der hessischen Lehrerfortbildung vor. So kann insbesondere darüber Auskunft gegeben werden, an welchen Fortbildungen hessische Lehrkräfte teilnehmen (etwa: Wie viele nehmen an Fachfortbildungen für das Fach Physik teil und wie viele an Fortbildungen zum Thema Inklusion?). Eine systematische Auswertung ermöglicht es der Hessischen Lehrkräfteakademie festzustellen, in welchen Bereichen es zu wenige und in welchen es zu viele Angebote gibt. Das so gewonnene Steuerungswissen, versetzt die Träger von Fortbildung, die Schulen und die Kultusverwaltung in die Lage, das Fortbildungsangebot immer stärker auf die Bedürfnisse der Schulen und Lehrkräfte auszurichten.

Mit dieser Ausrichtung am Bedarf ist auch eine optimale Passgenauigkeit zwischen der erforderlicher Fortbildungsmaßnahme und der notwendigen Unterstützung für Schulen und Lehrkräfte verbunden. Diese Passgenauigkeit hat einen großen Einfluss auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Fortbildungsmaßnahmen.

Fortbildungsplan

In den Schulen werden abgestimmte Fortbildungspläne als zentrale Bestandteil des Schulprogramms erarbeitet (vgl. § 67 Hessisches Lehrerbildungsgesetz ). Sie berücksichtigen sowohl die Schwerpunkte und Entwicklungsvorhaben des Schulprogramms (systemischer Bedarf) als auch den fachlichen (individuellen) Bedarf. Der schulische Fortbildungsplan ist die Grundlage, auf der innerschulische Maßnahmen geplant und die Fortbildungsteilnahmen der Lehrkräfte abgestimmt werden. Diese systematische Fortbildungsplanung trägt wesentlich zur Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht bei. Und sie sichert über die zielorientierte Planung sowie die abgestimmte Umsetzung eine erhöhte Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Lehrerfortbildung.

Qualifizierungsportfolio und Mitarbeitergespräch

Ihre Fortbildungsaktivitäten orientieren die Lehrkräfte an den in § 63 Hessisches Lehrerbildungsgesetz genannten Aufgaben der Fortbildung und Personalentwicklung und an dem Fortbildungsplan ihrer Schule. Und in ihrem Qualifizierungsportfolio  dokumentieren sie „die von ihnen wahrgenommene Fortbildung und Qualifizierung sowie auf Wunsch weitere die Berufslaufbahn fördernde Kompetenzen“(§ 66 Abs. 2 Hessisches Lehrerbildungsgesetz ). Die Auswertung der Qualifizierungsportfolios ist Bestandteil von Mitarbeitergesprächen.

Die dokumentierten Fortbildungsteilnahmen lassen sich zum einen inhaltlich auf den schulischen Fortbildungsplan beziehen und damit hinsichtlich des Beitrags zur Schul- und Unterrichtsentwicklung auswerten. Die dokumentierten Fortbildungsteilnahmen erlauben aber zum anderen auch die quantitative Auswertung, weil auf den Teilnahmebescheinigungen die akkreditierte Fortbildungsdauer vermerkt ist. Im Rahmen dieser Gespräche haben auch „alle Lehrkräfte das Recht auf Laufbahnberatung als Grundlage einer gezielten Förderung von Entwicklungsschwerpunkten“ (§ 66 Abs. 5 Hessisches Lehrerbildungsgesetz ).

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