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Materialien Eltern, Jugendliche und Lehrkräfte

BildSicher und altersgerecht im Netz unterwegs

Einer aktuellen Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zum Thema „Smartphone und Internet gehören für Kinder zum Alltag" zufolge sind regelmäßig 39 Prozent der 6- und 7-Jährigen und 76 Prozent der 8- und 9-Jährigen bereits im Internet aktiv. Bei den 10- bis 11-Jährigen sind sogar schon 94 Prozent online.

Eltern und Lehrkräfte sollten Kinder und Jugendliche daher bei ihrem Start ins World Wide Web und im Umgang mit den neuen Medien so früh wie möglich anleiten und unterstützen. Speziell für Kinder und Jugendliche konzipierte Webangebote erleichtern dabei den Einstieg und helfen, die Möglichkeiten – aber auch die in der virtuellen Medienwelt lauernden Gefahren zu erkennen und ihnen zu entgegnen.

Nachfolgend wird eine Auswahl an Beratungsangeboten und Informationsplattformen zu einzelnen Themenbereichen vorgestellt, die einen guten allgemeinen Überblick vermitteln und die Möglichkeit zur weiteren Recherche eröffnen. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Tipps und Links können Sie gerne an onlineredaktion@kultus.hessen.de richten.

Angebote und Initiativen für ratsuchende Eltern

Linktipps

Kinder  und Jugendliche im Netz: Wichtige Tipps für Eltern
Für ratsuchende Eltern hat das Hessische Kultusministerium eine Linksammlung zu Beratungsangeboten und hilfreichen Broschüren zusammengestellt.

SCHAU HIN! Was Dein Kind in den Medien macht
Eltern und Lehrkräfte können sich auf der Webseite von SCHAU HIN! über aktuelle Entwicklungen in der Medienwelt informieren sowie über die Gefahren und Risiken wie Kostenfallen, Werbung, Datenlecks, Kontaktgefahren, Cybermobbing, exzessive Mediennutzung oder beeinträchtigende Inhalte wie Gewalt und Pornografie. Konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie Eltern und Lehrkräfte den Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen kompetent begleiten können, runden das Angebot ab.

  • Tablet statt Bilderbuch: Welche Apps sind kindgerecht?
    Tablets üben auf Kinder eine große Faszination aus, da sie einfach zu bedienen und mobil sind. Doch generell gilt: Smartphones und Tablets sind aufgrund ihrer Mehrfunktionalität keine Einstiegsgeräte für den eigenständigen Gebrauch. Die Seite von SCHAU HIN! beschreibt, worauf Eltern achten sollten und benennt Beispiele für gute, kindgerechte Apps.

klicksafe.de: Kinder sicher im Netz begleiten  
Die Materialien zum Thema „Internetkompetenz für Eltern – Kinder sicher im Netz begleiten“ sind so aufbereitet, dass sie sich vor allem an Eltern richten, die Interesse haben, sich mit Fragen der Medienerziehung auseinander zu setzen und Orientierung für den Umgang mit dem Internet in der Familie suchen. Die Inhalte liefern jedoch auch für Lehrkräfte und Fachkräfte, die im Arbeitsalltag mit Kindern- und Jugendlichen bzw. deren Eltern zu tun haben, wertvolle Informationen und Hinweise zur Weitergabe.

  • Was macht mein Kind im Web? - Wichtige Hilfsmittel im Überblick 
    Technische Filtersysteme werden von Drittanbietern und als direkt in das Betriebssystem integrierte Lösungen angeboten. Diese Software gibt es für unterschiedliche Betriebssysteme als kostenloses, einmalig kostenpflichtiges oder auch als Angebot im jährlichen kostenpflichtigen Abonnement. Seit Februar 2012 stehen mit den Programmen Kinderschutz Software der Deutschen Telekom und dem Jugendschutzprogramm des JusProg e.V. auch zwei durch die KJM anerkannte Filtersysteme zur Verfügung.
     
  • Sicher surfen mit klicksafe und dem Internet-ABC 
    Auf der Seite von „klicksafe.de“  finden Eltern, Kinder und Jugendliche Informationen darüber, wie sie sicher im Internet surfen können.

Sichere Surfräume für Kinder

Linktipps
klick-tipps.net 
Über „klick-tipps.net“ hat man Zugriff auf eine große Auswahl an geförderten und empfohlenen Kinderwebseiten.

sicher-online-gehen.de  
In der gemeinsamen Initiative „sicher online gehen – Kinderschutz im Internet“ sorgen über 40 Partner aus Bund, Ländern und der Wirtschaft für einen besseren und sicheren Surfraum für Kinder. Das Engagement der Partner reicht vom Aufbau eines vielfältigen Netzes für Kinder und Informationen für Eltern über technische Sicherungsmöglichkeiten bis hin zur Weiterentwicklung und Verbreitung von Jugendschutzprogrammen.

Initiative „Surfen ohne Risiko"
Surfen-ohne-risiko.net unterstützt Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder mit Hilfen, Quizspielen und Informationen rund um die Themen „Daten schützen“, „Kosten vermeiden“, „Kinder-Fragen“, „Online-Werbung“, „Mobile Endgeräte“, „Verstöße melden“ und vieles mehr in gut verständlicher Form. Die Initiative weist auf Risiken bei der digitalen Kommunikation hin und gibt Tipps für Schutzmöglichkeiten im Internet.

„Blinde Kuh“
Diese Kindersuchmaschine ist eine deutschsprachige, nicht-kommerzielle Suchmaschine, gut geeignet als Kinder-Startseite für das Internet.

KinderServer
Mit wenigen Klicks lassen sich Computer und mobile internetfähige Geräte in einen sicheren Surfmodus für Kinder schalten. Nach der Installation kann man den Internetzugang dann ebenso schnell und einfach vom kindgerechten Surfmodus zurück in den Erwachsenenmodus umschalten. Dieser Wechsel ist passwortgeschützt.

Kinderschutzsoftware – auf fragfinn.de
Die Webseite von „fragfinn.de“ informiert unter anderem über die Möglichkeiten der technischen Absicherung des Surfraums für Kinder und Jugendliche. 

Communitys für Kinder und Jugendliche

Linktipps
Die nachfolgend aufgeführten Plattformen werden von Initiativen betrieben, die kein wirtschaftliches Interesse verfolgen oder von öffentlicher Hand gefördert sind. Die Inhalte und die Kommunikation innerhalb der Community-Räume werden von medienpädagogisch geschulten Redaktionen betreut.

Schutz vor Cybermobbing

Linktipps
Was ist Cybermobbing – und wie kann ich mein Kind schützen
Die Website „cybermobbing-hilfe.de“ informiert darüber, was Cybermobbing ist, welche Mechanismen dabei in Gang gesetzt werden und wie man sich gegen Übergriffe wehren und schützen kann.

Mobbing – Schluss damit! 
Jugendliche können anonym ihre eigenen Erfahrungen schildern und erhalten außerdem Tipps, wie sie sich verhalten können, wenn sie selbst von Mobbing bzw. Cybermobbing betroffen sind. 

Schüler gegen Mobbing 
Auf der Webseite von „Schüler gegen Mobbing“ finden Mobbingopfer Hilfe und Unterstützung. Die Schülerinitiative setzt sich für mehr Prävention an Schulen ein sowie eine staatliche Unterstützung bei der Aufklärung von Mobbing.

Liebe, Sexualität, Partnerschaft
Das Lore-Agnes-Haus der Arbeiterwohlfahrt bietet eine persönliche Online-Beratung für Jugendliche zu den Themen „Liebe“, „Sexualität“ und „Partnerschaft“ an.

Materialien für Lehrkräfte und die außerschulische Jugendarbeit

Linktipps

Lehrer-Online 
Auf dieser Webseite finden Lehrkräfte umfangreiche Materialien und Unterrichtseinheiten zum großen Themenbereich „Medienbildung“. Hier einige Beispiele:

chatten-ohne-risiko.net 
Die Webseite ist ein Angebot von „jugendschutz.net“. Die bereitgestellten Materialien zeigen Möglichkeiten zur Einbettung dieser Thematik in den Unterricht bzw. in die außerschulische Jugendarbeit auf. Zudem bietet der „Chat-Atlas“ einen guten Überblick über ausgewählte Chats, Communitys und Instant Messenger. Er gibt eine Übersicht über die Sicherheitsmaßnahmen der Angebote und benennt positive und negative Aspekte, die „jugendschutz.net“ bei eigenen Recherchen dokumentiert hat. Eine zusammenfassende Beurteilung der Sicherheit erleichtert die Auswahl.

klicksafe.de 
Anregungen für den Unterricht, Internet-Dossiers, Broschüren zum Bestellen und Downloaden und eine umfangreiche Materialsammlungen und Linktipps für mehr Sicherheit im Netz bietet die EU-Initiative „klicksafe.de“.

Unterrichtseinheit zu „Cybermobbing“ (schülerVZ) 
Mithilfe dieser Unterrichtseinheit kann das Thema Cybermobbing im Unterricht zielgruppengerecht angesprochen und die Schülerinnen und Schüler für Merkmale und Mechanismen des Cybermobbings sensibilisiert werden. Zudem können angemessene Reaktionsmöglichkeiten erarbeitet werden.



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Infos

Jugendmedienschutzbeauftragter

Landeskoordinator für den Jugendmedienschutz
für das Hessische Kultusministerium

Rolf Schuhmann
Tel.: 069 38989-247
(montags und mittwochs)
Fax: 0611 327151941
E-Mail: Rolf.Schuhmann
@kultus.hessen.de