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Unterrichtsbeobachtungen

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Ablauf der Unterrichtsbesuche

Einen Schwerpunkt der Schulevaluation vor Ort bilden die Unterrichtsbeobachtungen. Dabei wählen die Evaluatorinnen und Evaluatoren auf der Grundlage der Stundenpläne aller Klassen Unterrichtsstunden aus, die in ihrer Gesamtheit einen angemessenen Querschnitt der Fächer, der Schulzweige bei verbundenen Systemen, des Kollegiums sowie der Jahrgangsstufen der evaluierten Schule darstellen. In der Regel sollen mindestens 50 Prozent, an kleinen Schulen jedoch wenigstens 12 Unterrichtssequenzen, an Kleinstschulen mit unvollständiger Einzügigkeit maximal 9 Besuche erfolgen.

Wichtig: Es geht bei den Unterrichtsbeobachtungen nicht um die Bewertung der individuellen Qualität einzelner Lehrkräfte oder Lerngruppen, sondern um die Erfassung weitgehend fachübergreifender Merkmale von Unterrichtsqualität. Die Unterrichtsbeobachtungen sind auf 20 Minuten begrenzt, wobei der jeweilige Unterrichtsausschnitt (Anfang/Mitte/Ende) vermerkt wird. Zu Beginn der Schulevaluation wird eine Unterrichtssequenz von jeweils allen Mitgliedern des Evaluationsteams gemeinsam beobachtet. Dies dient der Abstimmung innerhalb des Teams.

Unterrichtsbeobachtungsbogen

Während des Unterrichtsbesuchs füllen die Evaluatorinnen und Evaluatoren einen Beobachtungsbogen aus. Der Unterrichtsbeobachtungsbogen bezieht sich auf folgende Aspekte des Qualitätsbereichs VI „Lehren und Lernen“   im Hessischen Referenzrahmen Schulqualität:

  • Aufbau von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen,
  • Strukturierte und transparente Lehr- und Lernprozesse, 
  • Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen, 
  • Lernförderliches Klima und Lernumgebung.

Mit Hilfe von abgestuften Ausprägungsgraden („trifft nicht zu“, „trifft eher nicht zu“, „trifft eher zu“ oder „trifft (vollständig) zu“) tragen die Evaluatorinnen und Evaluatoren ihre Bewertung der beobachteten Unterrichtssequenz in den Bogen - bezogen auf die oben genannten Kriterien - ein.

Ergebnisrückmeldung

Die besuchten Lehrkräfte erhalten keine individuelle Rückmeldung zum beobachteten Unterricht. Ziel der Unterrichtsbesuche im Rahmen der externen Evaluation ist vielmehr, aus der Vielzahl der besuchten Unterrichtssequenzen einen Überblick der an der Schule vorherrschenden Unterrichtspraxis zu erhalten. Die Bewertungen aller besuchten Unterrichtssequenzen werden in einer Tabelle anonymisiert zusammengefasst. Diese Daten erhält die Schule, sobald der Bericht erstellt ist. In den Zentralen Ergebnissen zum Qualitätsbereich VI „Lehren und Lernen“ werden schulbezogene Befunde im Evaluationsbericht dargestellt.

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