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Sonderpädagogische Zusatzausbildung für sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Einrichtung eines Weiterbildungskurses „Sonderpädagogische Zusatzausbildung für sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich der schulischen sonderpädagogischen Förderung mit den Schwerpunkten „geistige Entwicklung“ sowie „körperliche und motorische Entwicklung“ – Kurs XVI

Erlass vom 07.02.2017
LA - 991.000.000-00081

Zum 01. August 2017 wird von der Hessischen Lehrkräfteakademie, Sachgebiet I.1-2 Weiterbildung, im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums der oben genannte Weiterbildungskurs eingerichtet.

Bewerberkreis

  1. Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Erzieher und auf Erzieherstellen geführte Fachkräfte an öffentlichen Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder körperliche und motorische Entwicklung.
  2. Zum Bewerberkreis zählen auch Sozialpädagoginnen, Sozialpädagogen, Erzieherinnen, Erzieher und auf Erzieherstellen geführte Fachkräfte an allgemeinen öffentlichen Schulen, die im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung oder körperliche und motorische Entwicklung eingesetzt sind.

Aufnahme

Ein vorrangig zu beachtendes Auswahlkriterium zur Aufnahme ist die Dauer, die die Bewer-berin oder der Bewerber schon im Schuldienst in Hessen tätig ist. Weiterhin werden bevorzugt berücksichtigt alle Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits mehrfach für die sonderpädagogische Zusatzausbildung beworben haben, aber abgelehnt wurden. Bei Vorliegen gleicher Voraussetzungen werden Bewerberinnen bis zur Hälfte der vorgesehenen Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bevorzugt berücksichtigt.

Grundvoraussetzung für eine Zulassung zur Kursteilnahme ist außerdem die verbindliche Zusage, sich mit einem auf die eigene Unterrichts- und Erziehungstätigkeit bezogenen Eigenbeitrag zu einem thematischen Bereich des Kurses aktiv einzubringen.

Gehen mehr Bewerbungen ein, als Plätze vorhanden sind, wird unter Beteiligung des HPRLL, der Frauenbeauftragten und ggf. der Schwerbehindertenvertretung eine Auswahl getroffen.

Kursdauer

Der Kurs umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren. Er beginnt am 01. August 2017 und endet am 31.07.2019.

Abschlussprüfung

Der Kurs schließt mit einer Prüfung gemäß § 3 Abs. 3 Satz 3 Hessisches Lehrerbildungsgesetz (HLbG) vom 28. September 2011 (GVBl. I S. 590), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 05. Februar 2016 (GVBl. S. 30) in Verbindung mit § 77 Abs. 1 Punkt 4 und Abs. 2 der Verordnung zur Durchführung des Hessischen Lehrerbildungsgesetzes (HLbGDV) vom 28. September 2011 (GVBl. I S. 625), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 24. März 2015 (GVBl. S. 118), ab.

Die Abschlussprüfung wird in Form einer schriftlichen Arbeit (hier: Portfolio mit Projektdokumentation) und einer mündlichen Prüfung (30 Minuten) abgelegt. Ein schulrechtlicher Kompetenznachweis wird im Rahmen eines Kursbausteins erworben.
Sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung erhalten bei Bedarf behinderungsbedingte Nachteilsausgleiche.

Inhalte

Der Kurs enthält Studienanteile aus folgenden Bereichen (Kursbausteine):

  • Unterrichts- und Erziehungsarbeit
  • Förderdiagnostik und Förderplanung
  • Teamarbeit, Kooperation, professionelle Rollenentwicklung
  • pädagogische und medizinische Aspekte in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung
  • Schulrecht
  • Inklusion

Die Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Reflexion und Beratung sind integraler Bestandteil des Kurses.

Veranstaltungsformen

Der Weiterbildungskurs wird in folgenden Veranstaltungsformen durchgeführt:

  • Tagesveranstaltungen
  • Regionalgruppentreffen
  • Eigenstudien

Für die dreitägigen Blockveranstaltungen sind folgende Termine vorgesehen:

  • 11.09. – 13.09.2017 in Weilburg
  • 11.12. – 13.12.2017 in Weilburg
  • 14.03. – 16.03.2018 in Weilburg
  • 13.06. – 15.06.2018 in Weilburg
  • 22.10. – 24.10.2018 in Weilburg
  • 18.03. – 20.03.2019 in Weilburg
    (Änderungen vorbehalten)

Teilnahmevoraussetzungen

Notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kursteilnahme sind:

  • Bereitschaft eigene Theorie- und Praxisbeiträge einzubringen
  • fortlaufende Portfolioarbeit, einschließlich der Dokumentation eines Projekts aus der ei-genen Unterrichts- und Erziehungsarbeit
  • grundlegende Computerkenntnisse und der Zugriff auf einen PC mit dem Betriebssystem Windows mit Internetzugang und persönlicher E-Mail-Adresse

Kursgröße

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf max. 20 Personen begrenzt.

Anmeldung

Die Bewerbung zum Kurs ist mit dem nachfolgend abgedruckten Vordruck unmittelbar (nicht auf dem Dienstweg) an die nachstehende Adresse zu richten:

Hessische Lehrkräfteakademie
Sachgebiet I.1-2 Weiterbildung
Kurs sonderpädagogische Zusatzausbildung
Schubertstraße 60/Haus15
35392 Gießen

Für Beschäftigte des Landes Hessen handelt es sich bei dem Kurs um eine Veranstaltung im überwiegend dienstlichen Interesse. Das dienstliche Interesse ist durch die Schulleitung zu bestätigen (s. Bewerbungsbogen). Von den Schulleitungen ist sicherzustellen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Veranstaltungen teilnehmen können.

Eine Kopie der Bewerbung kann zur Wahrung der Anmeldefrist auch ohne Bestätigung der Schulleitung an die Hessische Lehrkräfteakademie, Sachgebiet I.1-2 Weiterbildung geschickt werden. Die Bestätigungen sind in diesem Fall auf dem originalen Bewerbungsbogen umgehend einzuholen und nachzureichen. Eine Durchschrift des Bewerbungsbogens ist auf dem Dienstweg an das zuständige Staatliche Schulamt mit dem Vermerk „zum Verbleib“ zu schicken. Um die erforderlichen Verwaltungsabläufe sicherstellen zu können, wird der Anmeldeschluss auf den 15. Mai 2017 (Poststempel) festgesetzt.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wird dringend um vollständiges und deutlich lesbares Ausfüllen des Anmeldeformulars, das Mitsenden der erforderlichen Unterlagen und um Einhaltung des Verfahrens gebeten.

Sonstiges

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kurses im unbefristeten Beschäftigungsverhältnis zum Land Hessen wird eine Stunde pro Woche für die Dauer des Kurses auf ihre Unterrichts- und Erziehungsarbeit angerechnet. Diese Zeitstunden können unter dem Bereich Unterrichts- und Erziehungsarbeit, Betreuung und Aufsichtsführung („UE“) im Arbeitszeitnachweis erfasst und verrechnet werden. Nimmt eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer aus Gründen, die sie oder er selbst zu vertreten hat, nicht an der Abschlussprüfung des Kurses teil, ist die Hälfte der gewährten Anrechnungsstunden durch Mehrarbeit in den folgenden Schuljahren auszugleichen.

Es wird darauf hingewiesen,

  • dass kein Anrecht auf das Nachholen von Veranstaltungen besteht.
  • dass die Zulassung zur Abschlussprüfung nur möglich ist, wenn am Ende des Kurses eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt werden kann. Das setzt voraus, dass regelmäßig an den Veranstaltungen der Weiterbildung teilgenommen wurde und die geforderten Kompetenznachweise erbracht wurden.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern können ggf. weitere Kosten während des Kurses für die Anschaffung von Studienmaterialien entstehen.

 

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